Der Klassiker unter den Rockfestivals: Wacken Open Air
Wacken Open Air
Das Wacken Open Air (W:O:A) findet immer am ersten Augustwochenende in Wacken statt und gilt als das größte Heavy-Metal-Festival der Welt. Auf jeden Fall ist es inzwischen das größte jährlich stattfindende Open-Air-Festival in Deutschland, welches über drei Tage geht. Als das Festival 1990 entstand hatte es kaum 800 Besucher. Im Jahr 2010 war das Festival zum fünften Mal nacheinander ausverkauft und 2011 lag die Besucheranzahl bei knapp 86.000 Menschen In den letzten Jahren sind die erhöhten Kartenkontingente schon Monate vorher ausverkauft. Seit einigen Jahren finden die Auftritte von Donnerstag bis Samstag statt. Der Donnerstag hat sich als „Night to Remember“ etabliert. Hier treten dann „klassische“ Heavy-Metal-Bands auf. 2006 waren das zum Beispiel Die „Scorpions“.
Viele namhafte Bands, wie Iron Maiden, „Slayer“, „Saxon“, „Dimmu Borgir“oder„Twistetd Sister traten hier bereits auf.
Ein Sonderzug namens „Metal Train“ fährt zu Beginn und Ende des Festivals von Zürich aus über viele große Städte nach Wacken. Innerhalb der Metalszene stellt das Festival einen der Höhepunkte des Jahres dar.
Auch hier wird gecampt und übernachtet. Und zwar auf abgemähten Feldern, die bei den ortsansässigen Bauern angemietet werden.
Das Motto des Festivals ist zum einen „Faster, Harder, Louder“, aber auch „See you in Wacken – Rain or Shine. Geworben wird mit dem Slogan „Louder Than Hell“.
Beliebte Rockfestivals in Deutschland
Rock am Ring
Bei Rock am Ring handelt es sich um ein Musikfestival auf dem Nürburgring in der Eifel.
1985 wurde das Festival erstmals veranstaltet und war ursprünglich als eine einmalige Veranstaltung geplant. Die Nachfrage war jedoch so groß, dass es nun (außer einer zweijährigen Pause) jedes Jahr wieder. Das Konzept ist einfach und genial. Newcomer Bands soll die Chance gegebne werden ihr Talent vor einem großen Publikum zu beweisen.
Zu einem wichtigen Bestandteil des Festivals hat sich das Campieren rund um das Festivalgelände entwickelt. Es gehört zum guten Ton mit Zelt, Minivan, Camper oder Pavillon anzureisen und die komplette Festival mit bester Laune durchzufeiern. 2011 spielten auf diesem Festival insgesamt 84 Bands auf 3 Bühnen.
Rock im Park
Das Festival Rock im Park findet jährlich im Volkspark Dutzendteich in Nürnberg statt und ist eine Parallelveranstaltung zu Rock am Ring. Seit 1997 findet Rock im Park hier statt. Die Besucherzahlen beliefen sich im Jahr 2005 auf 45.000, im Jahr 2006 auf 49.000. Das Festival war im Jahr 2007 erstmals im Voraus, mit 60.000 gezählten Besuchern ausverkauft,. 2010 fand das Festival zum Jubiläum über vier Tage statt. Die Headliner waren 2011: Coldplay, System of a Down und die Kings of Leon. Aber auch sämtliche andere Bands, die Rang und Namen haben, konnten die Fans hier begeistern.
Hurricane Festival
Das Hurricane Festival ist ein Musikfestival welches seit 1997 im Juni auf der Motorrad-Sandrennbahn Eichenring bei Scheeßel stattfindet Mit seinen 70.000 Besuchern zählt es zu den größten Musikfestivals in Deutschland. Das Hurricane setzt auf eine gesunde Mischung Pop, Alternative und Rock und neben bereits etablierten Bands, treten auch Newcomer hier auf. Zu Anfang ging die Veranstaltung über zwei Tage am Wochenende. Seit 2003 findet das Festival auch noch am Freitag -also an drei Tagen- statt und Größen wie die „Foo Foghters“ oder „Incubus“ beweisen hier ihr Können.
Highfield Festival
Das Highfield fand jährlich von 1998 bis 2009 am Stausee Hohenfelden statt, woher es auch seinen Namen hat (high field – hohes Feld). Der neue Veranstaltungsort ist seit 2010 der Störmthaler See bei Großpösna (Landkreis Leipzig). Das Festival gilt als das Wichtigste in der Indie-Rock-Szene und die Besucherzahlen stiegen Jahr für Jahr kontinuierlich bis auf 25.000 im Jahr 2006.
Am Wochenende vom 19. bis 21. August 2011 spielten hier „Seeed“, „Jimmy Eat World“, „The Kooks“, „Foo Fighters“, „30 Seconds to Mars“ und viele mehr.
Sehenswürdigkeiten in Siegen
Die Universitätsstadt Siegen kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Zwar wurde die Stadt im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt, doch sind bedeutende Bauwerke von den Bombenangriffen verschont geblieben oder wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut. Ein Besuch der knapp 900 Jahre alten Stadt lohnt sich, denn Siegen bietet seinen Besuchern historische Bauwerke, interessante Museen und außergewöhnliche Industriedenkmäler.
Oberes Schloss
Das obere Schloss ist eigentlich eine Burganlage, deren Ursprünge auf das 13. Jahrhundert zurückgehen. Im Mittelalter war die Burg Sitz des Geschlechts der Nassauer. Heute ist in hier das Siegerlandmuseum untergebracht, das sich der Kunst und Kultur der Region Siegerland verschrieben hat. Besonders sehenswert sind die Werke des aus Siegen stammenden Barockmalers Peter Paul Rubens.
Unteres Schloss
Die dreiflügelige Residenz des Hauses Nassaus-Siegen stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt heute eine Gedenkstätte und mehrere öffentliche Behörden.
Martinikirche
Die Martinikirche ist die älteste Kirche in Siegen. Sie stammt aus dem 11. Jahrhundert und enthält ein schönes, gut erhaltenes Bodenmosaik, das sogar auf das 10. Jahrhundert datiert wird. Es wurde 1959 unter dem heutigen Fußboden entdeckt.
Nikolaikirche
Die wichtigste Kirche in Siegen ist die Nikolaikirche in der Altstadt, in unmittelbarer Nähe des Rathauses. Zu den Besonderheiten des Sakralbaus gehören der ungewöhnliche sechseckige Grundriss und die vergoldete Krone auf dem Kirchturm, die von den Siegenern liebvoll als Krönchen bezeichnet wird und zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist.
Marienkirche
Die Barockkirche wurde zwischen 1702 und 1725 errichtet. Bei einem Bombenangriff wurde sie 1944 komplett zerstört und dann nach dem Krieg wieder aufgebaut.
Rubensbrunnen
Mit dem Rubensbrunnen setzten die Siegener dem wohl berühmtesten Sohn ihrer Stadt ein Denkmal. Der Brunnen steht in der Parkanlage des Oberen Schlosses und illustriert den lang währenden Streit der Städte Antwerpen, Köln und Siegen um den Titel der Geburtsstadt des Barockmalers.
Museum für Gegenwartskunst
Das Museum zeigt zeitgenössische Malerei, Fotografie, Videokunst und Installationen nationaler und internationaler Künstler. In der Dauerausstellung, der Sammlung Lambrecht-Schadeberg, kann man Werke aller namhaften Künstler bewundern, die von der Stadt Siegen mit dem Rubenspreis ausgezeichnet wurden.
Aktives Museum Südwestfalen
Das in einem ehemaligen Luftschutzbunker untergebrachte Museum ist gleichzeitig Gedenkstätte für die Opfer des Nationalsozialismus und dokumentiert anhand regionaler Beispiele die Verfolgung und Unterdrückung von Minderheiten und politisch Andersdenkenden zur NS-Zeit.
Bergwerkmuseum Reinhold Forster Erbstollen
Der ehemalige Eisenerzbergstollen war von 1805 bis 1902 in Betrieb und gehört zu den längsten Stollen in Nordrhein-Westfalen.
Gasometer
Der Gasometer ist einer der ältesten existierenden Kugelgasbehälter und steht unter Denkmalschutz.